Mehrwegekugelhähne kommen überall dort zum Einsatz, wo zwischen Leitungen oder Medien zuverlässig umgeschaltet werden muss. Typische Anwendungen sind Umschalteinheiten in Filteranlagen oder der Wechsel zwischen unterschiedlichen Medien, beispielsweise Brennstoffen an Turbinen.
Hartmann Valves bietet metallisch dichtende, gasdichte Mehrwegekugelhähne, die durch präzise Konstruktion, hohe Dichtheit und zuverlässige Schaltfunktionen auch unter anspruchsvollen Bedingungen einen kontinuierlichen Anlagenbetrieb ermöglichen.
Durch verschiedene Kugelbohrungen (L-, T- oder X-Ausführung) sowie flexible Winkel- und Anschlusskonfigurationen lassen sich individuelle Umschalt- und Verteilerfunktionen realisieren. Mehrwegekugelhähne sind als 3-Wege- (L/T), 4-Wege- bzw. Verteilerkugelhähne (X) oder als mechanisch gekoppelte Umschalteinheiten verfügbar.
Die zapfengelagerte Konstruktion sorgt für eine stabile Führung der Kugel auch bei asymmetrischen Belastungen, während federbelastete Dichtringe eine zuverlässige Abdichtung in allen Drucksituationen gewährleisten. Durch die mechanische Kopplung mehrerer Armaturen wird ein exakt zeitgleiches Schalten ermöglicht – entscheidend für sichere, reproduzierbare und unterbrechungsfreie Prozesse, auch bei hohen Schalthäufigkeiten.
Darüber hinaus realisiert Hartmann Valves eine Vielzahl an Sonderlösungen für spezielle Anwendungen, darunter Bespannungsarmaturen mit Drosseloption, Absperrkugelhähne mit integrierter Rückschlagklappe, „Slurry“-Kugelhähne für stark verschmutzte Medien, Anbohrarmaturen im Piping sowie Sicherheitsabsperrarmaturen mit Stellzeiten unter einer Sekunde. Ergänzt wird das Portfolio durch Hochdruckarmaturen im Top-Entry-Design, Armaturen für Abfüllanlagen und Messstrecken, TA-Luft-konforme Ausführungen sowie kundenspezifische Sonderbaulängen und Anschlüsse.
Mehrwegekugelhähne von Hartmann Valves sind für Anwendungen ausgelegt, in denen präzises Umschalten, hohe Dichtheit und Zuverlässigkeit entscheidend sind.
Die zapfengelagerte Konstruktion sorgt für eine sichere Zentrierung der Kugel auch bei asymmetrischen Belastungen, während federbelastete Dichtringe eine zuverlässige Abdichtung in allen Drucksituationen gewährleisten.
-200 °C (-328 °F) bis + 550 °C
von Vakuum bis 700 bar (auch Vakuum- und Hochdruckbetrieb)
Brennstoffe (z. B. Gas, Flüssigbrennstoffe), Prozessmedien in Filter- und Umschaltanlagen
Filterumschaltung (kontinuierlicher Betrieb), Umschalten zwischen Medien (z. B. Turbinenbetrieb), Verteil- und Umschalteinheiten, Prozessanlagen mit redundanten Systemen
Metallisch dichtende Kugelhähne sind für Anwendungen konzipiert, in denen weichdichtende Systeme an ihre Grenzen stoßen. Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo anspruchsvolle Medien, extreme Drücke und Temperaturen oder sehr hohe Schalthäufigkeiten eine dauerhaft zuverlässige Absperrung erfordern. Das gasdichte Dichtsystem erfüllt Leckrate A und gewährleistet eine dauerhaft zuverlässige Absperrung.
Die Dichtheit unserer Armaturen wird im Rahmen technischer Prüfungen nach den jeweils relevanten Regelwerken verifiziert und erfolgt entsprechend der zugrunde gelegten Produktnorm. Unser interner Herstellerstandard liegt über den Anforderungen gängiger Prüfnormen wie API 598 und DIN 12266. Damit schaffen wir eine belastbare Grundlage für eine sehr hohe Absperrdichtheit in anspruchsvollen Anwendungen. Die interne Definition der Leckrate A wird angelehnt an die DIN ISO 5208.
Die rein metallische Abdichtung zwischen Kugel und Sitzring sorgt für hohe Verschleißfestigkeit, minimierten Wartungsaufwand und eine lange Standzeit.
Unsere Hochleistungs-Armaturen erfüllen nationale wie internationale Normen, darunter:
Benötigen Sie Unterstützung bei der Auslegung von Umschalteinheiten oder Mehrwegekugelhähnen? Unser Team berät Sie individuell – schnell und unkompliziert.
Mehrwegekugelhähne werden eingesetzt, wenn zwischen Leitungen oder Medien umgeschaltet werden muss. Typische Anwendungen sind Filterumschaltungen oder der Wechsel zwischen unterschiedlichen Medien, beispielsweise Brennstoffen in Turbinenanlagen.
Durch federbelastete Dichtringe wird eine zuverlässige Abdichtung in allen Drucksituationen erreicht. In Kombination mit der zapfengelagerten Konstruktion entsteht ein robustes System für wiederholtes Umschalten.
Es stehen Kugeln mit L-, T- oder X-Bohrungen zur Verfügung. Dadurch lassen sich einfache Umschaltungen ebenso wie komplexe Verteilfunktionen realisieren.