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Hartmann Valves GmbH

Antriebe für Kugelhähne

Antriebslösungen für anspruchsvolle Prozessanforderungen

Antriebe (engl. Actuators) sind zentrale Komponenten jeder Armatur. Sie bewegen den Kugelhahn sicher in die gewünschte Stellung – manuell, automatisiert oder fernbedient.

Die Auswahl des passenden Antriebs ist entscheidend für:

  • Betriebssicherheit (Fail-Safe, ESD)
  • Lebensdauer von Armatur und Dichtsystem
  • Prozesszuverlässigkeit und gleichmäßige Schaltbewegung
  • Energieeffizienz und Wartungsaufwand

Bei Hartmann Valves werden alle Antriebe individuell auf die jeweilige Anwendung ausgelegt. Dabei fließen Drehmomentverläufe, Sicherheitsanforderungen, Umgebungsbedingungen und Schaltzyklen in die Auslegung ein.

Der Antrieb wird entsprechend der Spezifikation ausgewählt, auf der Armatur montiert und gemeinsam mit ihr geprüft – für eine optimal abgestimmte, betriebsbereite Einheit.

Überblick

Die Antriebsarten im Vergleich

Pneumatische Antriebe

Pneumatische Antriebe sind als einfachwirkende (Single Acting) und doppeltwirkende (Double Acting) Ausführungen verfügbar. Sie ermöglichen kurze Schaltzeiten und decken ein breites Drehmomentspektrum ab.

Fail-Safe-Funktionen können über Federpakete oder Druckspeicher als Fail-Open- oder Fail-Close-Ausführung realisiert werden. Zur Verbesserung der Bewegungsqualität lassen sich pneumatische Antriebe mit hydraulischen Dämpfern ausrüsten.

Eigenschaften

  • kurze Schaltzeiten
  • einfachwirkende oder doppeltwirkende Ausführung
  • Fail-Open oder Fail-Close möglich
  • hydraulische Dämpfung optional

Elektrische Antriebe

Elektrische Antriebe ermöglichen eine präzise Positionierung und gleichmäßige Fahrweise. Sie eignen sich für Auf/Zu-Anwendungen ebenso wie für Regelaufgaben und lassen sich ohne zusätzliche Druckluft- oder Hydraulikversorgung in bestehende Automatisierungssysteme integrieren.

Fail-Safe-Funktionen können optional über Akku- oder Federsysteme realisiert werden.

Eigenschaften

  • präzise Positionierung
  • gleichmäßige Fahrweise
  • einfache Integration in Automatisierungssysteme
  • optionale Fail-Safe-Ausführung

Hydraulische Antriebe

Hydraulische Antriebe werden für Anwendungen mit hohen Drehmomenten eingesetzt. Sie ermöglichen kurze Schaltzeiten und sind auch für anspruchsvolle Einsatzbedingungen, beispielsweise in Offshore- oder Subsea-Anwendungen, verfügbar.

Fail-Safe-Funktionen können über Feder- oder Druckspeichersysteme ausgeführt werden.

Eigenschaften

  • hohe Drehmomente
  • kurze Schaltzeiten
  • Offshore- und Subsea-Anwendungen
  • Fail-Safe über Feder oder Druckspeicher

Elektrohydraulische Antriebe

Elektrohydraulische Antriebe verbinden die elektrische Steuerung mit der Leistungsdichte hydraulischer Systeme. Sie eignen sich für autarke Anwendungen, bei denen keine zentrale Druckluft- oder Hydraulikversorgung vorhanden ist.

Die Kombination aus kompakter Bauweise und hoher Schaltkraft ermöglicht eine präzise und reproduzierbare Betätigung.

Eigenschaften

  • elektrische Steuerung
  • hydraulische Leistungsdichte
  • autarke Systeme
  • hohe Schaltkraft bei kompakter Baugröße

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